Archiv für März, 2006

o2 entdeckt die Mac-Kundschaft

Mittwoch, 29. März 2006

Unter Mobile-Macs.de startet o2 eine Webseite die sich um die Belange der Mobilen Mac-Userschaft kümmern will. Ankündigte Themen sind die Zusammenarbeit von Mac und Handy mit iSync, UMTS am Mac und ähnliches.

Bisher ist jedoch inhaltlich auf der Seite noch tote Hose und lediglich das Gewinnspiel rechtfertigt eine Erwähnung der Seite. Auch bleibt abzuwarten, in wie weit sich die Beispiele und ggf. Empfehlungen sich am o2-Vertriebsprogramm orientieren werden. Rein altruistisch dürfte das Angebot jedenfalls kaum gedacht sein.

ebay-Auktionen bequem verfolgen

Mittwoch, 22. März 2006

In Zeiten des Kostendrucks ist auch für Firmen ebay zunehmend eine ernstzunehmende Einkaufsquelle. Leider ist ebay kein großer Freund von Macintosh und Safari Usern und schon gar kein ausgewiesener Experte bei der Programmierung von standardkonformen Seiten. So sind einige nette Dinge, die Windowsuser kennen für den Mac schlicht nicht verfügbar.

Zum Beispiel die Möglichkeit mit einem schlichten Klick auf einen Link unter dem Auktionsende-Datum sich dieses Datum in seinen (Outlook) Kalender eintragen zu lassen. Um diese Funktion auch am Mac zu erhalten gibt es jedoch ein kleines AppleScript namens »eBaytoical«. eBaytoiCal ist ein Parser der die komplette Angebotsseite ausliest und nach bestimmten Informationen – hier dem Endedatum der Auktion – durchsucht. Entsprechend muß die Seite für die eine Erinnerung eingetragen werden soll das gerade aktive Fenster sein. Da der grundsätzliche Aufbau einer ebay-Angebotsseite immer gleich ist, kann das so lange zuverlässig erfolgen, wie die Struktur der Seite durch ebay nicht verändert wird. Ist das Auktionsende-Datum identifiziert, wird es in einem speziellen Kalender unter iCal abgelegt. Auch eine Erinnerung und der Link zur betreffenden Seite wird gleich mit angelegt, so daß man unmittelbar vor Auktionsende in die Versteigerung eingreifen kann.

Im Gegensatz zu sogenannten Snipern – also automatischen Bietagenten, die kurz vor Auktionsende ihr Gebot abgeben – ist eine solche Erinnerung in Übereinstimmung mit den ebay-Nutzungsbedingungen.

Den Aufruf des Scripts habe ich mir via Butler zusätzlich auf eine Tastenkombination gelegt, so dass dieser Hotkey im aktiven Fenster ausreicht um die Eintragung auszulösen.

Auf der Seite des Autors Ulrich Kortenkamp ist zu dem ein Modifikation des Scripts aufgeführt mit dem der Eintrag statt an iCal an Entourage übergeben werden kann. eBaytoiCal ist Donationware, sprich kostenlos nutzbar, der Autor freut sich jedoch über eine kleine Spende.

Briefkasten unter OS X

Dienstag, 21. März 2006

Eine sehr einfach Form des Dateiaustauschs zwischen mehreren Benutzern und mehreren Rechnern in einem Netzwerk bringt OS X ab Werk mit. So ist in jedem Benutzerverzeichnis ein Ordner »Öffentlich« (Public) und darin ein Ordner »Briefkasten« (Drop Box) zu finden. Arbeiten mehrere Benutzer auf ein und demselben Rechner kann man einem anderen Benutzer über den Briefkasten eine Datei zu kommen lassen. Oder umgekehrt Dateien aus dem Ordner »Öffentlich« des anderen Benutzers einsehen.

Ordner Öffentlich, darin Briefkasten Ordner Systemeinstellung Sharing

Sind mehrere Rechner in einem Netz genügt ein Griff zu den Systemeinstellungen »Sharing« um dort »Personal File Sharing« zu aktivieren. Als Standardfreigabe für Gäste erscheint fort an der o.g. »Öffentlich«-Ordner für den Down- und der »Briefkasten« für den Upload von Dateien. Die Rechte des Briefkastens sind dabei so gesetzt, das jedermann dort Dateien einstellen kann, der Ordner selbst jedoch nicht zu öffnen ist.

Fatal dabei ist, das Dateien, die von Dritten in meinem Briefkasten gelegt werden noch die Benutzerrechte des Dritten behalten. Ich habe damit zwar Verfügungsgewalt über den Briefkasten-Ordner selbst, nicht jedoch über die darin befindlichen Dateien.

Um diesen Umstand zu korrieren kann man nun zum Terminal oder zum Infofenster der Datei greifen. Eleganter ist jedoch dies das System selbsttätig erledigen zu lassen. Dazu nutzen wir eine kleine Ordneraktion. So bald eine neue Datei in den Briefkasten gelegt wird läuft die Aktion an. Sie ermittelt den aktuell anmeldeten Benutzer des Systems und macht ihn zum Eigentümer der neueingestellten Datei. Dazu sind Administratorrechte erforderlich; eine entsprechende Abfrage zur Identifizierung erscheint ggf.

Wie üblich gibt es hier auch dieses kleine Ordneraktions-Script kostenlos zum Download.

Widgets für’s Büro

Montag, 20. März 2006

Am Anfang war die Skepsis – “Dashboard, Widgets, halbe Programme, … braucht kein Mensch”. Dann die Neugier darauf was es denn alles an Nützlichem und Unnützem den so geben könnte (man muß es wirklich gesehen haben, die Phantasie alleine reicht für den real existierenden Widget-Zoo nicht aus). Schlussendlich habe ich für mich ganz drei Perlen gefunden die im Büroalltag unentbehrlich geworden sind.

Telefonbuch-Suche

Zum einen »Das Telefonbuch« Widget der iWelt AG. Damit wird die Suche im Deutschen Telefonbuch wirklich komfortabel. Name und Ort eingegeben und schon geht die Suche los. Die Ergebnisse werden direkt im Widget-Fenster präsentiert. Bei mehreren in Frage kommenden Orten erscheint eine Auswahlliste. Häufiger gebrauchte Orte können gleich als Favorit markiert werden und werden bei der nächsten Suche bevorzugt berücksichtigt. Die Ergebnisliste bietet wiederum mehrere Möglichkeiten die Suchergebnisse weiter zu verwerten. Ein Klick auf die Telefonnummer vergrößert diese auf den Bildschirm, so dass sie bequem zu ins Telefon zu tippen ist. Ein Klick auf den Namen bringt den Detaileintrag im Webbrowser zum Vorschein. Ein Klick auf die Adresse und eine Umgebungskarte des Eintrags wird präsentiert. Am meisten liebe ich jedoch den Klick auf den führenden Pfeil eines jeden Eintrags. Damit wird (wenn auch noch etwas verbesserungswürdig, was die Feldzuweisungen angeht) ein gefundener Eintrag direkt in das Apple Adressbuch übernommen. Seit der Version 2 funktioniert auch die Reversesuche.

Telefon Reverse Suche

Das direkte Gegenstück zum Telefonbuch des rosa Riesen ist »Nofelet«. Der Name verrät es: Telefon rückwärts, also die Reverse-Suche um zu einer bestimmten Nummer den passenden Teilnehmereintrag zu finden. Nachdem »Nofelet« eine Zeitlang von der Bildfläche verschwunden war, ist es Anfang Juli 2007 wieder aus den Untiefen des Netzes entstiegen.

NoteIt Notizen per Bluetooth zum Handy

Auch Widget Nummer 3 hat etwas mit dem Telefon zu tun. Allerdings mit dem Mobiltelefon und der Möglichkeit es nicht nur mit Kontaktdaten und Terminen sondern mit einfachen Notizen zu füttern. »NoteIt« stellt per Bluetooth eine Verbindung zu diversen Sony Ericsson, Nokia und einigen anderen Mobiltelefonen her und speichert kleine Nachrichten und Notizen auf dem Handy ab.