Archiv für die Kategorie '.biz'

Fakturierung, Rechnungswesen, Online-Banking und Controlling

FileMaker mieten statt kaufen?

Mittwoch, 17. Juni 2009

Die FileMaker Marketing Abteilung schlug eben in meiner Mailbox auf:

Steigen Sie jetzt in die Welt von FileMaker ein. Dazu bieten wir Ihnen die FileMaker-Mietlizenzen an.

Und so günstig steigen Sie ein:

10 FileMaker Pro-Lizenzen
1 FileMaker Server-Lizenz

Für zusammen nur 1.393,- € /2.060,- CHF
(zzgl. gesetzl. MwSt.)

Ihre Vorteile:

  • Niedrige Einstiegskosten: Sie “mieten” FileMaker-Lizenzen für 1 Jahr
  • Softwarewartung ist inbegriffen − damit bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand
  • Steuervorteil, weil als Betriebskosten in voller Höhe absetzbar

Weitere Informationen …

Lohnt sich das? Nimmt man den aktuellen Preis für ein 10er Starterpaket von 3.599,- EUR (exkl. Steuer) zum Vergleich, wäre das nach ca. 3 Jahren Break-Even. Mal ganz über den dicken Daumen, ohne Auf- und Abzinserei gerechnet. Schaut man in dem Zeitraum zurück stellt man fest, dass Version 8.0 in den letzten Zügen lag, 8.5 kurz drauf, 9 und nun Version 10 seither erschienen. Upgradepreis jeweils rund 1.500 EUR. Also runde 4.500 EUR nur für die Fortschreibung der Software über 3 Major-Releases in 3 Jahren! Aufwand für Migration, Anpassungen Programmierungen, … etc. etc. noch nicht mitgerechnet. Falls FileMaker seine bisherigen Upgrade Intervalle und Lizenzpreise beibehält, wäre das Mietmodell wirklich eine Überlegung wert.

Termine in der Schnellübersicht

Dienstag, 15. August 2006

Wer einen randvollen Terminkalender sein eigen nennt wird jede Möglichkeit suchen, die anstehenden Verabredungen, ToDos, Geburtstage und Ereignisse im Überblick zu behalten. Ich selbst nutze iCal in der Wochenansicht zusammen mit dem Info-Fach als Kompromiss zwischen grober Übersicht für die Termine der laufenden Woche und Detailinformation zu einzelnen, anstehenden Ereignissen.

Einen anderen, sehr schönen Ansatz verfolgt iCalViewer. Die anstehenden Termine und Aufgaben ziehen in einem frei skalierbaren Fenster oder auf dem kompletten Schreibtisch von rechts nach links (einstellbar) in Echtzeit über eine imaginäre “Jetzt”-Linie. Es werden wahlweise alle Kalender aus iCal angezeigt oder auch nur eine explizite Auswahl. Auch der Zeitraum der Terminvorschau ist frei einstellbar.

iCalViewer Exposé iCalViewer Desktop

Sehr gelungen ist auch eine Exposé-ähnlicher Aufruf, der mit einer frei konfigurierbaren Funktionstaste die vorbeiziehenden Termine in einer extra Ebene überblendet und sich dabei auch über einen Apple Dashboard Aufruf legt.

iCalViewer ist als Universal Binary verfügbar und kostet als Shareware $11.

Fräulein Mac, zum Diktat bitte …

Montag, 17. Juli 2006

Dies ist der Versuch ein Review zu diktieren. Ich habe dazu von einem Kunden die Software iListen von ASH zur Verfügung gestellt bekommen. iListen wird zusammen mit einem Headset von Parrot ausgeliefert und soll out-of-the-box den Benutzer befähigen dem Macintosh Texte für Briefe, Faxe, eMails oder Memos zu diktieren.

Nach erfolgter Installation wird das Programm auf seinen “neuen Herren” trainiert. Dazu werden zunächst die Sprechgeschwindigkeit und die Sprachlautstärke des Benutzers sowie die Umgebungsgeräusche ermittelt und das Mikrophon kalibiert. Danach startet eine Trainingssitzung in der das Programm lernt wie der Benutzer Wörter artikuliert. Pro Benutzer kann so eine individuelle Stimmreferenz erzeugt werden, anhand derer iListen die Texterkennung durchführt.

Soviel zur Theorie. In der Praxis bedarf es einiger Trainingssitzungen, bis eine halbwegs ordentliche Trefferrate zustande kommt. Nachfolgend der bisherige Text mal als Kostprobe:

dieses der Versuch eine Religion zu diktieren. Ich habe dazu von einem Kunden die Software iListen, von Preis hat zur Verfügung gestellt bekommen. IListen wird zusammen mit einem Hetze von einer ausgeliefert und soll baut auf der Box den Benutzer befähigen den Macintosh Texte für Briefe, wachse, E-mails oder Memos zu diktieren.

Nach erfolgter Installation wird das Programm auf seinen “neuen Herrn” trainiert. Das zu werden zunächst die spricht Geschwindigkeit und die Sprache Lautstärke des Benutzers sowie die Umgebung Bräuche ermittelt und das Mikrofon karikiert. Danach startet eine Trainings Sitzung, in der das Programm lernt wie der Benutzer Wörter artikuliert. Pol Benutzer kann so eine individuelle Stimme Referenz erzeugt werden, anhand derer ein ließen die Texte Kennung durchführt.

Soviel zur Theorie. In der Praxis bedarf es einige Trainings Sitzungen, bis eine halbwegs ordentliche der Verrat zustande kommt. Nachfolgend den bisherigen Text mal als Kostprobe:

Dieses Diktat entstand nach dem ersten Basistraining, welches lediglich ein paar Dutzend Sätze umfasst. Auch nach einer weiterem Trainingsdurchlauf ist das Ergebnis nicht so viel besser geworden:

dies ist der Versuch eine Million zu diktieren. Ich habe dazu wovon eine Kunden die Software iListen von ATS Haar zur Verfügung gestellt bekommen. IListen wird zusammen mit einem hätte Zeit von Bayreuth ausgeliefert und soll auch auf der Box den Benutzer bisher in den Macintosh Texte für Briefe, wachse, E-mails oder Memos zu diktieren.

Nach Erfolg der Inflation wird das Programm auf seinen “neuen Herren” trainiert. Dazu werden zunächst die sprich Geschwindigkeit und die Sprache Lautstärke des Benutzers sowie die Umgebung gehorche vermittelt und das Mikrofon Kali beschert. Danach startet eine Trainings sie zum in der das Programm der Hand wieder Benutzer noch der artikuliert. Bauer Benutzer kann so eine individuelle Stimme Referenz erzeugt werden, anhand der war ein müssen die Texte Kennung durchführt.

Soviel zur Theorie. In der Praxis bedarf es einige Trainings Sitzungen, bis eine halbwegs ordentliche Treffer Rate zustande kommt. Nachfolgend der bisherige Text mal als Kostprobe:

Etwas ungewohnt auch: jedes Satzzeichen und jeder Absatz muß mitdiktiert werden. So als wäre die Sekretärin Legasthenikerin . Weiterhin unzureichend: iListen setzt Worte nach den alten Rechtschreibregeln.

Dazu kommt, das sich iListen recht zickig gibt, wenn es darum geht andere als das mitverkaufte Headset anzusteuern. Ein mit diversen Windows-Spracherkennungsprogrammen arbeitendes Philips Handmikrophon das unter OS X erkannt wird und das mit Quicktime hervorragend zusammenarbeitete, wird zwar in der Device-Auswahl von iListen angeboten, aber schon in der Kalibrierung wieder abgeblockt. Einen vernünftigen Grund gibt es dafür nicht, so daß sich der Verdacht aufdrängt, das über eine künstliche Beschränkung innerhalb des Programms “MacSpeech-Zertifizierte Hardware” verkaufsgefördert werden soll. Grundsätzlich nicht unterstützt sind alle Arten von Bluetooth-Headsets, da es hier übertragungsbedingt zu Verzögerungen und Verzerrungen durch die Datenkompression kommen kann, mit denen die Spracherkennung nicht zurecht kommt. Schade, aber wenigstens nachvollziehbar. Tröstlich immerhin, das das Headset wenigstens auch z.B. für iChat (und sicher auch für andere VoIP-Lösungen) verwendet werden kann.

Weiterhin werden nur lokale Benutzer unterstützt, die zudem über Administrationsrechte verfügen müssen. Dies widerspricht zum einen elementaren Sicherheitsvorkehrungen unter OS X; zum anderen sind Benutzer mit netzwerkbasierten Homeverzeichnissen unter OS X Server damit vollständig von der Verwendung ausgeschlossen.

Leider ist iListen derzeit – wie auch Route66 – der Einäugige unter den Blinden. Sprich: es gibt kein anderes, natives Mac OS X Programm als Alternative. Erste Versuche mit vergleichbarer Windows-Software unter Parallels sind zur Zeit in Arbeit, versprechen aber keine Besserung der Situation, da hier zwar die Mikrophone auf Betriebssystemebene prima durchgereicht werden (sprich: mit Windows selbst können qualitativ gute Aufnahmen gemacht werden), die Spracherkennungsprogramme aber offensichtlich eigene Input-Ressourcen verwenden, die die Aufnahme nur mit einem deutlichen und störenden Brummen ermöglichen.

Fazit: Nach reichlich Training sollte man immer noch auf eine Fehlerquote von um die 2 % gefasst sein. Das klingt zunächst nach nicht viel, bezogen auf einen einseitigen A4-Geschäftsbrief verbleiben aber so immer noch 2 bis 3 Worte die in einer Korrekturlesung identifiziert und i.d.R. manuell nachbearbeitet werden müssen. In dieser Fehlerquote nicht mitgezählt werden können sicherlich sinnentstellende Umsetzungen, die zwar korrekt phonetisch erkannt wurden, aber z.B. aufgrund von Groß-/Kleinschreibung oder Zusammen-/Getrenntsetzung fehlerhaft sind.

Als sehr viel schwerwiegender noch empfinde ich, dass die Implementierung so ziemlich an OS X vorbei geht. Benutzerprofile liegen im systemweiten Library-Ordner, die Zusammenarbeit mit OS X Server schlägt vollkommen fehl und der Betrieb der Software verlangt nach administrativen Rechten. Eine Lieblosigkeit wie sie sonst nur bei Windowssoftware bekannt ist. Für meinen Teil verläßt das Teil mit Ende dieses Tests wieder meine Platte und wird mein Konto sicher nicht belasten.

Ragtime – Office on steroids

Dienstag, 30. Mai 2006

Ähnlich wie ein klassisches Officepaket verbindet RagTime die Funktionen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Diagrammerstellung und Präsentation – allerdings in einem völlig anderen Ansatz. Statt einzelner Programme, die mehr oder weniger gut interagieren, vereinigt RagTime alle Funktionen in einem Programm und bedient sich bei der Anordnung der verschiedenen Elemente eines Layouts. Wie in einem klassischen Layoutprogramm (Quark Xpress, Adobe InDesign, etc.) können alle genannten Elemente, die RagTime selbst erzeugt oder importiert, in frei positionierbaren und formbaren Rahmen auf der Seite angeordnet werden. Diese sog. Container sind darüberhinaus dreh- und verzerrbar. Die enthaltenen Texte und Zahlen bleiben dabei zu jedem Zeitpunkt noch editierbar. Über die Importfunktion stehen alle gängigen Grafikformate für Bilder und Zeichnungen ebenso zur Verfügung, wie div. Office- und Standardformate für Texte und Tabellen. Auch der direkte Durchgriff auf Scanner und Digitalkameras für die Einbindung von Bildern ist möglich. Die erstellten Dokumente können als Bildschirmpräsentation, PDF-, HTML-Datei oder als Druck (incl. Unterstützung von Farbseparation für Belichter) ausgegeben werden. Der Hersteller RagTime GmbH (früher B&E Software) spricht – in Anbetracht der Layout- und Ausgabemöglichkeiten zu Recht – auch von »Business-Publishing«.

Komposition

Textverarbeitung

RagTime bietet als Textverarbeitung alle Funktionen, die im täglichen Geschäftsablauf notwendig sind. Absatz- und Schriftformate können hinterlegt und zur schnellen Formatierung abgerufen werden. Mehrspaltiger Satz, Kopf- und Fußnotenverwaltung und Indexerzeugung gehören ebenso zum Funktionsumfang wie eine sehr gute Rechtschreibprüfung. Als deutsches Produkt beherrscht RagTime geradezu vorbildlich die Trennregeln.

Tabellenkalkulation

Für die Kalkulation stehen neben arithmetischen Funktionen auch für den Kaufmann wichtige statistische und finanzwirtschaftliche Rechenregeln zur Verfügung. Darüber hinaus sind leistungsfähige Indizierungs- und Suchfunktionen vorhanden, so dass RagTime-Tabellen ebenso gut als Flatfile-Datenbank einsetzbar sind.

Charts und Diagramme

Aus vorhandenen Tabellen können sehr schnell und einfach Diagramme erzeugt werden. Die dafür zur Verfügung stehenden Vorlagen schliessen auch einige 3D-Grafiken ein. Mit den Linien-, Kreis-, Rechteck- und Bezierwerkzeugen lassen sich einfache Freihandgrafiken erstellen. Jedes so erzeugte grafische Element kann wiederum Container für einen Text, eine Kalkulation, ein Bild, ein Ton oder einen Film sein. Dieses Containerkonzept geht sogar soweit, dass eine einzelne Tabellenzelle wiederum eine weitere Tabelle mit weiterführenden Berechnungen enthalten kann. Anders als bei klassischen Tabellenkalkulationen, die über Zeile und Spalte zweidimensional arbeiten und über Arbeitsblätter eine 3. Dimension erzeugen können, kann bei RagTime durch dieses Konzept von einer echten n-dimensionalen Tabelle gesprochen werden. Dies ist eine herausragende Grundlage für ein ausgefeiltes Management-Informationssystem (MIS).

Makroprogrammierung

Weitere Rechenblattfunktionen dienen der Steuerung von RagTime Elementen. Dadurch können ganze Geschäftsprozesse abgebildet und automatisiert werden. Buttons, Auswahllisten oder Ankreuzfelder lassen sich zur Interaktion mit dem Benutzer erzeugen.

Anwendungsbeispiele

Vertriebsunterlage   Preisliste   Bericht

Ein einfaches Beispiel wäre ein Korrespondenz-Layout über welches Briefe, Faxe, Angebote, Rechnungen, etc. erstellt werden können. Grundlage für alle Dokumente bildet ein Brieflayout nach DIN 5008. Über die Makrofunktionen kann in diesem Dokument eine umfangreiche Auswahlliste erzeugt werden. Diese stellt verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, was mit dem erzeugten Dokument weiter geschehen soll, wie z.B.:

  • Platzieren auf einem Firmenbriefbogen
  • Übergabe an das Faxmodem, wobei eine auf dem Briefbogen vorhandene Grafik als Graustufen-Bild eingebaut wird
  • Erzeugen eines PDF, in welchem die Optik des Briefbogens 1:1 durch die Einbindung von entsprechenden Grafiken erfolgt

In einem weiteren Schritt kommen Funkionen dazu, die den Brief um Berechnungstabellen für Angebot und Rechnung erweitern. Auf vorhandene Adressen im Adressbuch kann über RagTime-eigene Funktionen durchgegriffen werden, sodass es keiner separaten Datenbank für die Kundenverwaltung bedarf.

Ein zweiter Anwendungsfall wäre z.B. die Erstellung einer Preisliste. Über den Rückgriff auf einen Artikelstamm können so hochwertige Druckausgaben von Prospektblättern und Preislisten entstehen. In Verbindung mit Kundendaten sogar personalisiert. Der Artikelstamm kann dabei wahlweise in einer RagTime-eigenen Tabelle verwaltet sein oder über einen Import von entsprechenden Tabellendaten aus einem beliebigen Programm als CSV-Datei erfolgen. Noch eleganter ist die Anbindung von RagTime an FileMaker-Datenbanken durch das optionale Modul »FileTime« gelöst. Hier erfolgt ein direkter Durchgriff auf die Datenbankinhalte. Eine zusätzliche Export-/Importroutine entfällt. Aber auch beliebige andere ODBC-Datenbanken können über das »RagTime Connect« Modul an RagTime angebunden werden. Über AppleScript lassen sich darüberhinaus weitere Interaktionen mit anderen Programmen erstellen.

Als drittes Beispiel sei ein Businessplan herausgegriffen. Dieser besteht zunächst aus einem umfangreichen Zahlenwerk zu Umsatzplanungen, Kostenstrukturen, Deckungsbeiträgen und CashFlow. Ergänzt um ausführliche Erläuterungen zu Wettbewerbssituationen und Marktentwicklungen dient das Zahlenwerk zum Einen als Grundlage für die Berechnung von Planzahlen, zum Anderen als Referenz im Rahmen eines Kommentares zu den zu erwartenden Ergebnissen. Diese Referenzierung erfolgt mit Hilfe von Formeln, welche im Text eingefügt werden. Ändert sich eine Referenzzahl oder ein Berechnungsergebnis, so fließt diese Änderung unmittelbar in den Text ein, die Dokumente müssen nicht nochmals extra gepflegt werden. Änderungen wirken sich sofort in Echtzeit auf alle Verknüpfungen aus. Die Dokumente »leben«.

Kurz: RagTime unterstützt den Workflow und vereinfacht die tägliche Arbeit.