Archiv für die Kategorie '.com'

Mail, iChat, VoIP, Telefonie, Fax und alles was sonst noch an Kommunikationstools zur Verfügung steht

Palm OS Geräte mit iSync koppeln

Dienstag, 19. Februar 2008

So ganz schlecht können die »ollen« Palms, Cliés, Treos und sonstiges nicht gewesen sein. Noch heute treffe ich sie häufig bei meinen Kunden an, die aber längst an OS X gewöhnt, ihr Tagesgeschäft gerne mit iCal, Adressbuch und allen anderen Apple Ressourcen organisieren. Da wirkt ein Palm Desktop natürlich wie ein Fremdkörper, den man mit etwas Geschick aber auch leicht umgehen kann.

Apple selbst beschreibt in einem Support Dokument die Einbindung von Palm OS Geräten. Wie ich jüngst erleben durfte, wohl nicht detailliert genug, daher hier eine kleine, bebilderte (hoffentlich) Abhilfe:

Als ersten Schritt gilt es eine für OS X taugliche Version des Palm Desktop Managers herunter zuladen … ja, leider einmal muss das Teil doch noch sein. Die letzte mir bekannte Version 4.2.1D findet sich hier: http://euro.palm.com/europe/de/support/palmdt4d_mac.html. Einmal installiert und eingerichtet sollte zunächst der Verbindungsaufbau zwischen Rechner und Palm über den Desktop Manager getestet und erfolgreich etabliert werden, bevor es weiter geht. Wenn ein neues Profil für den Palm Desktop angelegt wird, kann man über die Namensgebung die Benennung des Geräts später in iSync hier schon beeinflussen. Mein Vorschlag wäre (auch wenn es in den nachfolgenden Screens anders ist ;-)) als Profilname den Namen des Geräts herzunehmen. Damit wäre der iSync-Logik Genüge getan, den Gerätenamen in der Buttonleiste unter das Icon zu schreiben.

Im zweiten und ersten entscheidenden Schritt ist die Syncronisation für Palm OS Geräte in iSync zu aktivieren:

Palm OS aktivieren

Nachfolgend erscheint ein Hinweis mit dem die weitere Vorgehensweise beschrieben wird. So wird u.a. die korrekte Installation aus Schritt 1 überprüft, ein iSync Conduit für Palm OS installiert und die anderen Conduits, die mit diesem iSync-Conduit kollidieren würden, deaktiviert. Der Vorgang ist recht selbsterklärend und gut nachvollziehbar.

Ist dieser Schritt erfolgt, geht es noch einmal zum Palm Programm, konkret zum HotSync Manager. Im Menü »HotSync« ist der Eintrag »Conduit Einstellungen« aufzurufen. Es erscheint folgende Ansicht:

02 iSync Conduit einstellen

Unschwer zu erkennen, das die normalerweise vorhandenen Einträge für Adressen, Termine und ToDos verschwunden sind und durch das iSync-Conduit ersetzt wurden. Das iSync Conduit gilt es nun noch durch einen Doppelklick darauf (oder den Button »Conduit-Einstellungen«) abschliessend zu konfigurieren.

03 Einstellungen aktivieren

In aller Regel reicht es aus, den Haken bei »iSync für dieses Palm Gerät aktivieren« zu setzen. »Dies ist ein japanisches Gerät« bezieht sich auf den verwendeten Zeichensatz des Geräts und nicht die Herkunft des Herstellers (Sony != japanisches Gerät ;-)), so dass der Haken i.d.R. abgewählt bleibt. Eine fehlerhafte Einstellung an der Stelle kann einen erheblichen Schaden am Datenbestand auslösen, warnt Apple in seinem o.g. Supporteintrag!

Wird die Einstellung mit »OK« bestätigt öffnet sich im Hintergrund nun schon wieder iSync und enthält einen Eintrag für den Palm.

04 Palm in iSync

Wie man an o.g. Screenshot erkennen kann, habe ich mein Profil, welches ich beim ersten Start des Palm Desktop Managers angelegt habe »stk« genannt. Schlauer wäre – wie oben schon gesagt – der Name des Gerätes gewesen.

Wie üblich unter iSync kann man nun noch die individuellen Einstellungen treffen, welche Kalender und Adressbuch Gruppen zum Gerät synchronisiert werden sollen. Wer noch weitere Inhalte seines Rechners, wie Notizen, Musik, Bilder, Filme und eMails zum Palm OS Gerät transferieren und synchronisieren will, sollte sich Missing Sync for Palm OS von MarkSpace anschauen. Für einen einfachen Abgleich von Adressen und Terminen ist es jedoch nicht zwingend notwendig die $ 40 zu investieren.

Faxversand über das Handy

Montag, 24. April 2006

Ein weitere nette Möglichkeit für den Unterwegsarbeiter bietet die Bluetooth-Kopplung zwischen Mac und Mobiltelefon. Zumindest bei einigen Geräten. Wenn eine Bluetooth-Kopplung zwischen Mac und Handy erfolgt ist, kann das Handy als Faxgerät über das Druckerdienstprogramm eingerichtet werden.

In der Systemeinstellung »Drucken und Faxen« mit der »+«-Taste einen neuen Drucker erzeugen.

drucken-und-faxen

Hält man beim Klick auf »Weitere Drucker …« die Alt-Taste gedrückt, erweitert sich die Auswahlliste im darauf folgenden Dialog um den Eintrag »Weitere Optionen«.

druckeruebersicht weitere-optionen

Wählt man diesen Eintrag aus, kann man auf das Gerät „Bluetooth-Modem“ mit der Geräte-URI »fax://dev/cu.Bluetooth-Modem« zugreifen.

bluetooth-modem druckertreiber

Als Treiber muß man nun noch »Druckermodell« die Auswahl »Andere …« angeben und im Finder auf die Datei »/System/Library/Frameworks/ApplicationServices.framework/Frameworks/PrintCore.framework/Resources/German.lproj/Fax.ppd« zu greifen – Fertig! Anstelle von German.lproj kann man natürlich auch eine andere auf sich zutreffende Sprachversion auswählen.

Ich habe den Faxversand erfolgreich mit einem Sony Ericsson T68i getestet.

Diese Anleitung gilt nur für 10.4.

o2 entdeckt die Mac-Kundschaft

Mittwoch, 29. März 2006

Unter Mobile-Macs.de startet o2 eine Webseite die sich um die Belange der Mobilen Mac-Userschaft kümmern will. Ankündigte Themen sind die Zusammenarbeit von Mac und Handy mit iSync, UMTS am Mac und ähnliches.

Bisher ist jedoch inhaltlich auf der Seite noch tote Hose und lediglich das Gewinnspiel rechtfertigt eine Erwähnung der Seite. Auch bleibt abzuwarten, in wie weit sich die Beispiele und ggf. Empfehlungen sich am o2-Vertriebsprogramm orientieren werden. Rein altruistisch dürfte das Angebot jedenfalls kaum gedacht sein.

Widgets für’s Büro

Montag, 20. März 2006

Am Anfang war die Skepsis – „Dashboard, Widgets, halbe Programme, … braucht kein Mensch“. Dann die Neugier darauf was es denn alles an Nützlichem und Unnützem den so geben könnte (man muß es wirklich gesehen haben, die Phantasie alleine reicht für den real existierenden Widget-Zoo nicht aus). Schlussendlich habe ich für mich ganz drei Perlen gefunden die im Büroalltag unentbehrlich geworden sind.

Telefonbuch-Suche

Zum einen »Das Telefonbuch« Widget der iWelt AG. Damit wird die Suche im Deutschen Telefonbuch wirklich komfortabel. Name und Ort eingegeben und schon geht die Suche los. Die Ergebnisse werden direkt im Widget-Fenster präsentiert. Bei mehreren in Frage kommenden Orten erscheint eine Auswahlliste. Häufiger gebrauchte Orte können gleich als Favorit markiert werden und werden bei der nächsten Suche bevorzugt berücksichtigt. Die Ergebnisliste bietet wiederum mehrere Möglichkeiten die Suchergebnisse weiter zu verwerten. Ein Klick auf die Telefonnummer vergrößert diese auf den Bildschirm, so dass sie bequem zu ins Telefon zu tippen ist. Ein Klick auf den Namen bringt den Detaileintrag im Webbrowser zum Vorschein. Ein Klick auf die Adresse und eine Umgebungskarte des Eintrags wird präsentiert. Am meisten liebe ich jedoch den Klick auf den führenden Pfeil eines jeden Eintrags. Damit wird (wenn auch noch etwas verbesserungswürdig, was die Feldzuweisungen angeht) ein gefundener Eintrag direkt in das Apple Adressbuch übernommen. Seit der Version 2 funktioniert auch die Reversesuche.

Telefon Reverse Suche

Das direkte Gegenstück zum Telefonbuch des rosa Riesen ist »Nofelet«. Der Name verrät es: Telefon rückwärts, also die Reverse-Suche um zu einer bestimmten Nummer den passenden Teilnehmereintrag zu finden. Nachdem »Nofelet« eine Zeitlang von der Bildfläche verschwunden war, ist es Anfang Juli 2007 wieder aus den Untiefen des Netzes entstiegen.

NoteIt Notizen per Bluetooth zum Handy

Auch Widget Nummer 3 hat etwas mit dem Telefon zu tun. Allerdings mit dem Mobiltelefon und der Möglichkeit es nicht nur mit Kontaktdaten und Terminen sondern mit einfachen Notizen zu füttern. »NoteIt« stellt per Bluetooth eine Verbindung zu diversen Sony Ericsson, Nokia und einigen anderen Mobiltelefonen her und speichert kleine Nachrichten und Notizen auf dem Handy ab.